Aufwertungen der Garage im Boden- und Dachbereich

Simon

Das eigene Auto ist ein Hingucker und wird gepflegt? Dann sollte dies auch bei der Garage der Fall sein.

Mängel am Garagendach oder -boden können mit der Zeit Auswirkungen auf das Auto nehmen. Darüber hinaus sehen gepflegte Garagen besser aus und werten die zugehörige Immobilie auf.

Dach aufwerten mittels Photovoltaik

Während bei Bauherren und Immobilieneigentümern das Solardach fürs Haus weitestgehend Bekanntheit erlangt hat und immer häufiger zur Anwendung kommt, ist dies bei Garagen- und Carportdächern eher weniger der Fall. Dabei sind die Vorteile eines Photovoltaikgaragendachs unbestreitbar:

  • Erzeugung eigenen Stroms
  • Auf lange Sicht geringere Stromkosten
  • Umweltfreundliche Stromerzeugung aufgrund erneuerbarer Energien
  • Staatliche Förderung durch KfW-Bank

Bei der B.W.D. Sanierungs-Systeme GmbH erhalten Kunden im Zuge der Aufwertung ihres Garagendachs sogar Ertragsprognosen zum angelegten Photovoltaikdach.

Auch andere Arbeiten am Dach übernimmt das Unternehmen, wie z. B. Sanierungen und Anlagen von Gründächern. Zweifellos gibt ein Photovoltaikdach bei einem großflächigeren Haus mehr her, doch wer zusätzlich zum Haus die persönliche Photovoltaikanlage erweitern und die Vorteile maximieren möchte, kann beim Garagendach einen effektiven Anfang machen.

Besonders sinnvoll ist ein Photovoltaikdach in Kombination mit einem E-Auto, das regelmäßig geladen werden muss, oder als Erweiterung bzw. Ersatz für einen Solar-Garagenantrieb.

Dachbegrünung: ästhetisch, umweltfreundlich und kostenarm

Eine Dachbegrünung erfolgt durch die Anlage von Grünfläche auf dem Dach. Dabei wird darauf geachtet, dass das Dach der Last standhalten kann und gezielt so bepflanzt wird, dass eine geringe Last auf das Dach wirkt.

Eine positive Auswirkung auf die Umgebung ergibt sich durch Absorption und Wasserverdunstung, die den Energieüberschuss aus der städtischen Atmosphäre abbauen. Darüber hinaus wird der Anteil der CO2-Konzentration in der Luft gesenkt, was ein positiver Beitrag im Wirken gegen die globale Erwärmung ist.

Dachbegrünung ist – entgegen den Behauptungen, sie würde die Gebäudestruktur belasten – förderlich für die Langlebigkeit eines Dachs. Die Gründächer reduzieren nämlich die auf die Dachabdichtung wirkende Belastung durch außerordentlich hohe Temperaturen im Sommer und Tiefsttemperaturen im Winter.

Welches Begrünungssystem das richtige für das persönliche Dach ist, hängt maßgeblich von dem Neigungswinkel des Dachs ab. Bei Garagendächern ist das Dach meist komplett gerade und die Dachbegrünung läuft für den Dienstleister bzw. die Baufirma vereinfacht vonstatten.

Am Ende steht ein Dach, das durch die minimale Grünfläche ästhetisch aussieht, ohne jedoch stark Aufmerksamkeit durch Außenstehende zu erregen. Zudem können Eigentümer von einer Förderung für Gründächer profitieren.

Basics fürs Dach

Den vielen innovativen und vorteilhaften Ideen für die Aufwertung des Garagendachs zum Trotz, gilt, dass die Basics nicht vergessen werden dürfen. Dazu gehört in erster Linie eine hochwertige Dachabdichtung. Denn egal ob Photovoltaikdach, Grünanlagendach oder eine andere Art von Dach: Eine angemessene Arbeit am Dach erfordert zunächst eine solide Abdichtung.

Diese erfolgt im ersten Schritt durch das Auftragen einer Isolationsschicht. Auf die Isolationsschicht gehört anschließend eine dauerhafte Deckschicht aufgetragen.

Schlussendlich kommt mit einer wahlweise dauerhaft temperaturdämpfenden Kiesschicht der letzte Arbeitsschritt, der die Abdichtung eines Dachs sicherstellt. Als Alternative zur Kiesschicht können die bereits erwähnte Grünanlage oder ein kostengünstiges Pultdach verwendet werden. Der Vorteil eines Pultdachs besteht darin, dass es sich auf einem bereits bestehenden Dach anbringen lässt.

Garagenboden: Extreme Anforderungen durch starke Beanspruchung

Ein Garagenboden ist wie kaum ein anderer Boden extremen Anforderungen ausgesetzt. Die Belastung, die auf einen Garagenboden wirkt, ist mit der eines Industriebodens vergleichbar. Zwar werden nicht so häufig Lasten auf dem Garagenboden manövriert wie bei einem Industrieboden, aber dafür ist der Garagenboden wesentlich mit Witterungseinflüssen konfrontiert:

  • Hitze
  • Frost
  • Feuchtigkeit
  • Öl
  • Tausalz

Einen idealen Boden gibt es angesichts dieser Bedingungen kaum. Deswegen ist die Suche nach einem geeigneten Kompromiss der richtige Weg.

Fliesen, Beschichtungen, Versiegelungen und Co.

Betrachten wir zunächst die mutmaßlich ansehnlichste Variante, nämlich die Fliesen. Fliesen sind in verschiedenen Mustern und Farben erhältlich. Darüber hinaus lassen sich Fliesen flexibel verlegen und verfugen.

Genau hierin ist aber bereits ein kleiner Nachteil vorhanden: Fliesen müssen verlegt werden. Im Vergleich der Verlegeverfahren für verschiedene Garagenböden ist das Fliesen das anspruchsvollste.

In der Nutzung sind Fliesen pflegeleicht und unempfindlich gegen Öl sowie eine Vielzahl an Chemikalien. Sie sind frostsicher und lassen nur an den Fugen minimal Wasser durch. Die daraus resultierende Feuchtigkeitsansammlung bereitet aber meistens erst nach mehr als einem Jahrzehnt Probleme.

Um für Garagen geeignete Fliesen zu kaufen, ist bei der Produktbeschreibung auf einen entsprechenden Hinweis zu achten, dass sich das jeweilige Produkt für die Nutzung in anspruchsvoller Umgebung eignet.

Unter den Beschichtungen für Garagenböden hat sich das Epoxidharz einen Namen gemacht. Es ist…

  • …resistent gegen Öle und Chemikalien.
  • …leicht zu reinigen.
  • …äußerst robust.
  • …langlebig.

Je nach Anbieter sind die Produkte in verschiedenen Farben erhältlich. Zusätzlich zum Harz an sich, sollten rutschhemmende Zusätze beigemischt werden, damit das Epoxidharz nach dem Trocknen als Bodenbelag rutschfest ist.

Auch ein schlichter Betonboden, dem ein Frostschutz beigemischt wird, kann bereits ausreichen. Soll dieser optisch und funktional aufgewertet werden, kann wieder Epoxidharz zum Einsatz kommen. Diese kann auch als dünne, robuste Versiegelung genutzt werden.

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